erfreuliche Ereignisse

von D. Zille

Im Bemühen um die Erhaltung des Eliasfriedhofs ist es durch die Aufmerksamkeit eines Mitglieds des Fördervereins zu einem erfreulichen Ereignis gekommen: Es konnten zwei gestohlene Fragmente in Vorbereitung einer von Schmidt Kunstauktionen Dresden geplanten Versteigerung aufgefunden und zurückgeführt werden. Für die unkomplizierte und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus sei hier ausdrücklich gedankt.

Bei einem Fragment handelt es sich um einen Puttenkopf, der einer derzeit im Palais im Großen Garten aufgestellten Plastik zugeordnet werden konnte. Das zweite Stück stammt vom Grabmal des Dr. Pohl, Churfürstl. Hofrat und Leibmedicus (Abteilung D1 Reihe 9 Grab Nr. 7), der im Oktober 1800 verstarb. An diesem Denkmal werden durch die Firma Christoph Hein Restauratorengesellschaft mbH konservatorische und restauratorische Maßnahmen durchgeführt, die mit der Anbringung des wiedergefundenen Widderkopfs abgeschlossen werden. Die Stiftung Denkmalschutz übernimmt dafür Kosten in Höhe von 2600 Euro (Bild 1 und 2).

Auf Bild 3 ist zu sehen, wie eins der bekanntesten Denkmale des Friedhofs nach einer Entsalzung des Sandsteins mittels eines Niederdruck-Gerätes nachgereinigt wird. Diese Erhaltungsmaßnahme konnte auf Grund einer großzügigen Spende von zwei Privatpersonen durchgeführt werden. Zudem konnte mit den Vorbereitungen (Foto 4) zum Wiederaufbau des tempelartigen Grabdenkmals Fritzsche begonnen werden; hier auf einem Aquarell von Ursula Schade aus dem Jahr 1940 (Bild 5), dass uns Frau Dr. Marion Stein aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung stellte.

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