Johanne Justine Renner (1763–1856)

Gustel von Blasewitz
Gustel von Blasewitz

In Schillers Wallenstein verewigt als »Die Gustel von Blasewitz«

Neben dem Denkstein der Familie Cauer befindet sich das Grab von Johanne Justine Renner und ihres vor ihr gestorbenen Ehemannes, des Senators Christian Friedrich Renner (3. Juni 1755 bis 21. April 1821). Das ihr gewidmete Gedenken sei hier angeführt:

Vereint mit ihrem Gatten ruht
Frau Johanne Justine Renner
geborene Segedin
geb. d. 5. Jan. 1763 gest. d. 24. Juli 1856
Wie Du geglaubt, so ist Dir nun geschehen,
Wie Du gehofft, so wandelst Du im Licht,
Wie Du geliebt, wirst Du die Liebe sehen,
Wo Stern an Stern sich Dir zum Kranze flicht.
Die Hoffnung des Wiedersehens bleibt unser Trost.

Grabmal Renner
Grabmal Renner

Im zweiten Familiengrab (D 11.1) ruhen beide frühverstorbenen Söhne des Ehepaares Renner, Carl August (7. Januar 1795 bis 1. Oktober 1800) und Christian Friedrich (9. Juni 1788 bis 22. November 1813) sowie deren Onkel Johann Christoph Segedin (16. März 1761 bis 7. Mai 1840).

Weshalb sie als »Gustel von Blasewitz« von Friedrich Schiller in seinem Drama »Wallenstein« verewigt wurde, erklärt Ihnen Kurt-Dieter Prskawetz in seinem Artikel »Schiller und die Gustel von Blasewitz, Legenden und Wirklichkeit um Johanne Justine Renner«.