Archiv des Jahres 2018

Bilder aus vier Jahrzehnten

Fotoausstellung, Vernissage am 8. November 2018 um 18:00 Uhr im CLUB PASSAGE . Anfahrt

Der Autor hat den Friedhof erstmals im Februar 1974 besucht und in den folgenden Jahren ab und an dort fotografiert. Neben einzelnen Aufnahmen sind im Abstand von jeweils mehreren Jahren vier kleine Foto-Serien entstanden, die insbesondere die Entwicklung des Friedhofs verdeutlichen. Durch die lange Erfahrung gelang es dem Fotograf aber auch, Überraschendes aufzuzeichnen – Dinge, die bei einem normalen Spaziergang unsichtbar bleiben …

die Spender Frau Dr. Uta Seibt und Herr Dr. Friedrich Seibt
am Grabmal Fritzsche

großzügige Spender

20.04.2018, B. Teichmann

Im Jahr 2017 konnten Dank einer fünfstelligen Zuwendung die drei Grabmale Ulrici, Pohl und Fritzsche restauriert werden. Die noblen Spender aus Starnberg, das Ehepaar Frau Dr. Uta Seibt und Herr Dr. Friedrich Seibt, besuchten im April den Eliasfriedhof, um sich vom Erfolg der durch sie finanzierten Maßnahmen zu überzeugen. Auch dieses Jahr wurde uns wieder eine fünfstellige Summe übergeben, mit der unter anderem die Wiederherstellung des Grabmals Lichtenegger noch dieses Jahr begonnen wird.

Diese Arbeiten hätten wir mit den Geldern des Fördervereins niemals finanzieren können. Um so mehr danken wir der Familie Seibt für die Unterstützung bei der Erhaltung und Restaurierung der Grabmale, die eine besondere Bedeutung für die Gesamtanlage des Friedhofs haben. Vielen Dank!

das Spenderehepaar Herr Dr. Friedrich Seibt und Frau Dr. Uta Seibt
am Grabmal Lichtenegger

Grabmal Eichhof

27.03.2018, M. Voigt

Am Hauptweg des Eliasfriedhofs beeindruckt auf hohem Sockel ein frei stehender Sandstein-Sarkophag mit Löwenfüßen, eines der bedeutendsten Grabmale der Empire-Zeit. Es wurde 1796 durch den Gastwirt Georg Heinrich Eichhof für seine sechs früh verstorbenen Kinder errichtet. Ihnen zum Gedenken befanden sich auf dem Grabmal zwei Putten, die sowohl erschrocken als auch glückselig auf die Auferstehung hinwiesen.

Dokumente geben keine Auskunft, weshalb seit mehreren Jahrzehnten dem Grabmal Eichhof die bekrönende Gruppe fehlt. So blieb als Vermutung für das Verschwinden nur Diebstahl übrig. Doch jetzt fand sich ein Fragment im Lapidarium der Stadt Dresden in der Zionskirche. Aufgrund von Fotovorlagen wäre eine Restaurierung mit Ergänzung der Köpfe möglich. Dafür sucht der Förderverein des Eliasfriedhof Spender und ist für Ihre Mithilfe dankbar.