Archiv des Jahres 2015

Reparaturen an der Südmauer

04.12.2015, D. Zille

Auch an anderen Stellen wird repariert — hier werden schwergewichtige Puzzle zusammengesetzt.

die Schlangenvase ist zurück!

SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / unbekannter Fotograf, 1929
SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / unbekannter Fotograf, 1929

13.11.2015, D. Zille

Lange gingen wir davon aus, dass die imposante Sandsteinvase mit Schlange vom Eliasfriedhof gestohlen wurde. Aber es waren nur unglückliche Umstände, die dieses Kleinod aus unseren Augen verschwinden ließen. Denn tatsächlich hat die Firma Hempel die Vase in den 70iger Jahren sichergestellt, bevor auch sie dem Vandalismus zum Opfer fallen konnte. Julius Hempel († 2015) hat sie in den folgenden Jahren aufwändig restauriert sowie fehlende Stücke neu gefertigt und ergänzt.

Die Vase schmückt das Grabmal der Familie [von] Walther, [Moritz Carl Friedrich, Offizier, ledig, 83 Jahre, gestorben 1827]. Die in eckige Klammern gesetzten Angaben sind nicht verbürgt und wurden schon bei der Neufassung der Grablegungsbücher in den Jahren 1853 bis 1860 im Gegensatz zu den üblichen Vermerken sowohl mit Fragezeichen als auch nur mit Bleistift eingetragen. Bemerkenswert ist, das dieses Grabmal in der Literatur – so zum Beispiel bei Hansjoachim Kluge: Dresdens Friedhöfe und Grabdenkmäler in der Zeit der Freiheitskriege und der Romantik, Dresden 1937 – mit der Grabstelle Leithner verwechselt wurde.

 

Tag des Offenen Denkmals

20.09.2015, D. Zille

Romantik von Dahl und Friedrich

in der Sonderausstellung im Albertinum
in der Sonderausstellung im Albertinum

08.05.2015, D. Zille

Die beiden berühmten Maler der Romantik sind mit unserem Friedhof eng verbunden. Friedrich hat Entwürfe für Denkmale geschaffen, von denen vier Ausführungen auf dem Eliasfriedhof zu sehen sind. Dahl wurde hier 1857 bestattet und 1934 zusammen mit seiner zweiten Frau Amalie Friederike v. Bassewitz und dem gemeinsamen Sohn Harald in seine Heimat nach Bergen/Norwegen übergeführt.

Einige Mitglieder unseres Fördervereins nahmen an einer Führung von Dr. Dahme durch die Ausstellung teil.